Mein Leben – mein Schicksal

Mein Leben – mein Schicksal, ein neuer Bereich in meinen Blog. Es geht hier nicht drum zu jammern, sondern eher für mich wie es Angefangen hat mit meinem Leben, die Krankheit und mein Schicksal. Aber vor allem auch wie ich mich zurückkämpfe in das Leben. Für mich sehr wichtig, das ich immer wieder lesen kann das ich was verändern kann und wenn es wieder einen Rückschlag gab, das ich dann lese das es auch wieder Berg auf geht. Ich habe zwar eine gute Freundin die mich begleitet und die mir immer wieder sagt und zeigt dass ich schon einiges Geschafft habe. Aber es gibt immer mal einen Tag, wenn es einen wieder extrem schlecht geht, an den man Aufgeben möchte. Ich habe viele Ziele, doch ich werde nur kleine Ziele in Angriff nehmen.

Meine Ziele die ich mir Wünsche für die nächsten 6 Monate

(danach gibt es dann weitere Ziele, zu große setze ich mir nicht mehr. Das geht dann schief und man gibt dann eher auf)

  • Ohne Schmerzen wieder einmal um dem Blog Spazieren gehen
  • Haushalt machen ohne das ich immer um Hilfe bitten muss
  • Treppen wieder Sicherer gehen

Mein Leben – das bin ich

Nun zu mir. Wer bin ich? Ich bin Julia, eine geborene Kieler Sprotte. Sternzeichen Waage und 1974 geboren. Ich bin mit Tieren und Pferden groß geworden und war immer im Stall. Später habe ich einige Jahre im Tierheim gearbeitet, eine tolle Zeit. In der ich aber nicht nur alles über die Tiere gelernt habe. Dort natürlich die Tiere versorgt habe und mir immer klar war, das man dort am meisten Putzen muss. Aber ich habe auch die Menschen dort besser kennengelernt. Leider nicht immer von der guten Seite. Dort habe ich auch meine erste Hündin lieben gelernt und sie Adoptiert auch mit dem älteren Alter. Tiere waren immer das wichtigste und ich hatte immer eine besondere Verbindung. Diese hat sich nicht nur bei meinen Tieren bemerkbar gemacht, sondern auch draußen in der Natur. Die Enten sind mir vom Kanal bis nach Hause nachgelaufen, selbst ein Pony das mal ausgebrochen ist, ist bis nach Hause nachgelaufen und das ohne Strick.

Urlaub auf einen Hof von Freunden war auch klasse. Die Hühner sind mir überall nachgelaufen, selbst die Schafe dort konnte ich beschäftigen und Reiten war dort auch toll. Leider wurde dann das Arbeiten im Tierheim für mich zu Kompliziert weil ich das Körperlich nicht mehr geschafft habe. Aber ich wurde älter und irgendwann  habe ich meine eigene Familie gegründet mit 3 Kindern und was immer wichtig ist, alles was ich liebe habe ich immer Verteidigt und liebe Sie abgöttisch. Auch nach meiner Scheidung musste das Leben weiter gehen. Nicht einfach, das man sich umstellen musste und habe das Dank Freunden hinbekommen. Das war nie einfach, gerade auch wegen der Gesundheit und das sich die Depressionen leider mit meinen Leben verbündet haben.

Die zum Jahr 2016 bin ich jemand gewesen der gerne Raus geht und spazieren geht. Ich liebte das Einkaufen und das Bummeln in der Stadt, einfach mal wo was trinken gehen. Raus gehen wann immer ich konnte und ich habe mich viel Bewegt und auch angefangen Abzunehmen. Für mich war eigentlich alles gut, ich habe nie drüber nachgedacht das ich von jetzt auf gleich nicht mehr laufen kann. Das jede Bewegung mir schwerfällt und das ich nicht mehr raus gehen kann, wie ich wollte. Nie habe ich drüber nachgedacht in meinem Alten auf Hilfe angewiesen zu sein. Doch es war so, von jetzt auf gleich brauchte ich Hilfe und nichts war, wie es war. Mein Leben gab es so nicht mehr.