Mein Leben – mein Schicksal

Mein Leben ohne Schmerzen freiheit am Strand

Mein Leben – mein Schicksal 1. Woche Reha

Mein Leben – mein Schicksal. 1. Woche Hannover und nun fängt alles an. Ärztliche Untersuchungen sind gut, okay hatte 2. Mal Bereitschaftsarzt in der Nacht da. Aber von vorne. Der Transport war lange und anstrengend. Kurz nach dem Abfahren ging es mir nicht gut, der Rettungsdienst hat dann beschlossen mit Blaulicht und Horn weiter zu fahren. Es ruckelte und ich habe in der Zeit gemerkt, dass die meisten Autofahrer nicht mal Platz gemacht haben auf der Autobahn. Da muss wirklich was passieren, dass die Leute schneller reagieren. Ich war aber die ganze Fahrt gut betreut und wäre das nicht besser geworden, wären wir ein Krankenhaus angefahren.

Der erste Eindruck und die Überforderung

Die ersten Eindrücke, der Transport und das Ankommen waren zu viel für mich. Ich war nicht nur körperlich am Ende, sondern auch seelisch. Ich konnte das nicht alles verarbeiten, Heimweh war auch da. Die erste Nacht, kaum geschlafen und ich habe mich unwohl gefühlt. Wäre am liebsten wieder mit dem Rettungswagen zurückgefahren.

Aufgenommen wurde ich freundlich, mit ein paar Blumen. Ein Einzelzimmer und großen Bett. Die Leute, das Pflegepersonal war nett und viel. Namen merken ist schwer. Aber dank meiner Tante und meiner Freundin konnte ich mich drauf einlassen. Bis auf das ich dann so verspannt war, dass selbst die Spritzen nicht mehr geholfen haben. Ich hatte Krämpfe beim Atmen und war kurz davor ins Krankenhaus mich fahren zu lassen. Mit Medikamente und Wärme ging es dann. Weg ist es noch nicht, aber es wird langsam besser

Physiotherapie kann beginnen

Nun kann auch endlich die Physiotherapie beginnen. Ich werde lernen wieder zu laufen, dass ich auch mal wieder mehr rauskomme. Und ich werde hier auch lernen wie ich Treppe gehen muss, gleichzeitig wird die Ernährung verändert, das Essen ist lecker und ausreichend. Es gibt auch mal Obst oder Quark zwischendurch. Bekomme hier Hilfe, wenn ich diese brauche, auch zum Reden. Was mir doch wichtig ist. Denn ich habe Heimweh nach meinen Kindern, meiner Heimat. Mache mir Sorgen wegen Sachen in meiner Wohnung usw. Einfach recht viel auf einmal.

Aber Aufgeben ist nicht. Den ich will da jetzt durch und auch beim Gewicht tut sich langsam was. Es wird irgendwann, wenn es mir Gesundheitlich und ich Fitter bin auch drauf auslaufen, dass ich mich Operieren lasse. Aber das liegt noch in weiter Zukunft. Erstmal wieder mobiler werden. Dann kommt ein Umzug in eine andere Wohnung ohne Treppen und einem größeren Badezimmer. Ich habe also einige Sachen vor in Zukunft.

Ich werde für meine Rückkehr noch Bekannte anschreiben, das ich deren Hilfe brauche und hoffe drauf, dass ich diese dann auch bekomme.

Kleine Sachen lassen das Herz aufgehen

Dann sind da aber die Momente, die einen guttun. Von lieben SMS und Anrufen die mir und meiner Seele guttun, bis hin zu einem kleinen Paket. Da geht einen das Herz auf und tut einfach gut. Die Seele darf man nicht vergessen.

Nun geht es auf jeden Fall an die Arbeit Bewegung und lernen zu gehen und dann die Treppen. Ich möchte gerne auf die Dachterrasse mal gehen, wenn es nicht zu warm ist. Dann auch mal mit Kegeln usw. Doch noch gehe ich nur mit Begleitung, hatte im Krankenhaus das einmal, das meine Beine versagt haben und ich keinen cm mehr gehen konnte. Davor habe ich einfach Angst das es wieder passiert. Die Angst ist da, dass ich das nicht schaffe und die Angst ist das schlimmste. Die lähmt einen richtig.

So auf in die 2. Woche und mal schauen was alles passiert.

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