Mein Leben – mein Schicksal

Wärme und Strand

Mein Leben mein Schicksal! Neuigkeiten

Mein Leben mein Schicksal! Neuigkeiten. Es gibt einige Neuigkeiten und so langsam habe ich das Verarbeitet. Es war ja so dass ich die Herz Katheter Untersuchung hatte. Die ging auch gut voran, auch wenn es für mich unangenehm war. Danach bin ich auf der intensiven Station gelandet und wusste nicht warum. Sofort waren die Erinnerungen an die letzten Aufenthalte auf den intensiven Stationen wieder da.

Lange dauerte das nicht und der Arzt kam. Er setzte sich zu mir und sagte, ich muss mit ihnen Reden, auch wenn das hart und schmerzhaft wird. E erzählte mir von der Untersuchung und dem Ergebnis was festgestellt wurde. Alles sehr genau und offen. Auch wenn ich einiges nicht hören wollte.

Normal würde eine Herz Operation anstehen

Normal würde man mich mit dem Ergebnis Operieren. Einen Defibrillator ans Herz Pflanzen der mir helfen soll, dass das Herz wieder besser arbeitet. Aber eine Operation ist aktuell nicht möglich. Wegen meiner Gesundheit und auch wegen dem Gewicht. Man würde mehr kaputt machen, als helfen. Ich musste Schlucken und dann kam der Satz der mich in einen Schock versetzte.

„Wenn wir jetzt nichts ändern, nicht an der Gesundheit und dem Gewicht arbeiten. Dann haben Sie noch 2 Jahre vielleicht.“ Ich konnte nur nicken und musste das verarbeiten. Konnte selbst guten Freuden das erst viel später erzählen. Mir war klar das diese Grippe mein Leben verändert hat, das ich jetzt was tun muss. Ich habe lange nachgedacht. Mit jemand aus der Reha gesprochen und mich dann entschieden das ich länger bleibe um das Gewicht in Angriff zu nehmen. Keine leichte Entscheidung. Meine Babys noch länger nicht sehen, Heimweh haben. Aber ich würde so keine Treppen gehen können. Selbst wenn ich das in die Wohnung schaffe, dann fängt es wieder an. Das ist mein Todesurteil.

Schwere Entscheidung für mich

Also bleibe ich weiter in Hannover. Die Bewegung und Therapie wird auf mich abgestimmt. Bewegung ist gut und ich soll auf das Herz hören. Wenn ich nicht mehr kann, Pause machen. Bekomme noch mehr Medikamente für das Herz, aber das wichtigste. Ich Kämpfe. Für mich und mein Leben, für die Zukunft und für meine Familie. Ich bin unendlich dankbar das meine Babys gut versorgt sind und das auch bleiben. Damit ich mich auf mich konzentrieren kann.

30 kg sind schon weg, dabei esse ich Gesund und lecker. Klar auch mal Eis oder was Süßes. Aber eben alles normal und es reicht mir auch. Ich bin satt, habe keinen Hunger. Bewegen ist langsam, ab und zu besser. Bei der Hitze etwas langsamer, wenn die Luft wegbleibt. Aber mein Kampfgeist ist aufgewacht und ich denke diesen Schock, diese ehrliche Art brauchte ich.

Punkt Punkt Punkt - Abendsonne Kiel

Ich bin einigen Menschen Dankbar. Dankbar an 2 großartige Freundinnen die sich um die Nasen kümmern. Um meine Familie die immer da ist und mit den man Telefoniert. Einer alten Freundin die in der Nähe wohnt und schon öfters zu Besuch war. Aber auch dem Team im Krankenhaus in Kiel, die immer nach mir fragen. Einer vom Sozialdienst die mir diesen Platz besorgt hat und immer zu Sprechen ist und einer Pastorin mit der ich in Kontakt bin. Wichtige Menschen für mich die mir Kraft geben und Mut. Auch wenn das ein weiter und harter Weg ist. Danke!

So geht’s weiter

Ich werde Kämpfen und nicht aufgeben. Auch wenn der Weg hart, steinig ist und man oft denkt, wie soll ich das schaffen. Aber ich werde es schaffen.

Und ich würde Lügen, wenn ich sagen würde es gefällt mir hier nicht. Die Leute sind nett, auch die anderen Patienten. Man kann Kegeln, Singen, Kaffee schnack, Spiele Stunden und vieles mehr machen. Und niemand der einen doof anschaut wegen dem Gewicht. Das ist das gute, man wird so genommen wie an ist. Das ist ja draußen in der Welt nicht so. Da ist man ein Monster, wobei das aussehen unwichtig ist. Das innere ist wichtig.

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