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Depression und die Hilfe

Depression und das Thema was niemand mag. Jeder kann Sie bekommen, aus unterschiedlichen Ursachen. Aber jeder sollte sensibel damit umgehen, nur ein Betroffener weiß, wie es sich anfühlt und wie es einen geht. Aber leider tun viele das Gegenteil und meinen das es gespielt ist und man sich nicht so anstellen soll. Aber dann kann man zu einem Menschen mit gebrochener Hüfte auch, er soll gehen.

Oft sollte man einfach Zuhören und den Arzt dazu rufen, wenn es Nötig ist. Ist Gefahr in Verzug, rufe die Polizei an.

Info Telefon Depression 0800 / 33 44 533

Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.

Was ist Depression?

Jeder Mensch kennt Phasen im Leben, in denen man sich auf nichts mehr freuen kann. Die Welt sieht nicht mehr bunt aus, es ist grau in grau und man ist „deprimiert“. Hört traurige Musik oder man Verkriecht sich und möchte nicht mehr rausgehen. Auslöser kann alles sein wie eine Enttäuschung, der Beruf oder auch die Familie oder das kann deprimierend sein. Depression wird oft als Begriff gebraucht, um alltägliche Schwankungen unseres Befindens zu beschreiben. Aber eine Depression im medizinischen Sinne ist etwas anderes als eine vorübergehende Phase der Niedergeschlagenheit und Unlust oder ein Stimmungstief, das bei fast jedem Menschen im Laufe des Lebens ein- oder mehrmals auftritt.

Depression

Aus medizinisch-therapeutischer Sicht ist die Depression eine ernste Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen beeinflusst, mit Störungen von Körperfunktionen einhergeht und erhebliches Leiden verursachtMenschen, die an einer Depression erkrankt sind, können sich selten allein von ihrer gedrückten StimmungAntriebslosigkeit und ihren negativen Gedanken befreien. Aber es gibt gute und effektive Möglichkeiten einer Behandlung.

Die umgangssprachliche Verwendung des Begriffs Depression kann irreführend sein. Wenn ein an Depression erkrankter Mensch oder die Angehörigen annehmen, Freudlosigkeit, gedrückte Stimmung und Hoffnungslosigkeit seien nachvollziehbare Reaktionen auf bestehende Lebensprobleme und nicht Ausdruck einer eigenständigen, behandelbaren Erkrankung, so ist das Risiko groß, dass keine professionelle Hilfe gesucht wird.

Depression im medizinischen Sinne

Eine Depression im medizinischen Sinne ist aber wie jede andere Erkrankung auch behandlungsbedürftig. Eine Depression ist durch bestimmte Krankheitszeichen gekennzeichnet. Treten diese über mindestens zwei Wochen, wird die Diagnose Depression gestellt.

Depression

„Mir geht’s schlecht. Seit einigen Wochen habe ich „schlechte Laune“, wie es mein Umfeld nennt. Ich habe keine Lust auf irgendetwas. Gestern z. B. wollte ich mit Freunden tanzen gehen, was ich sonst so gerne tue. Um halb zwölf habe ich dann abgesagt und bin ins Bett gegangen. Ich habe vor schlechten Gedanken ständig Kopfschmerzen und würde deswegen am liebsten die ganze Zeit nur schlafen. Aber ich kann nicht schlafen. Ich schlafe über den Tag verteilt immer wieder ein bis zwei Stunden, wache dann auf, habe Kopfschmerzen, schlucke zwei Aspirin und hänge dann rum.“

Quelle: Ein(e) Betroffene(r), aus Schattendasein. Das unverstandene Leiden Depression.

Wo findet man Hilfe?

Es gibt verschiedene Hilfsadressen bei Depression.

Bitte beachten Sie, dass im Fall einer Erkrankung oder des Verdachts auf eine Depression das Gespräch mit einem Arzt oder Psychotherapeuten unverzichtbar ist.

Grundsätzlich ist Ihr Hausarzt der erste Ansprechpartner für die Diagnostik und Behandlung von Depression. Bei Bedarf überweist er an einen Facharzt (Psychiater, Nervenarzt) bzw. psychologischen Psychotherapeuten.

In Notfällen, z.B. bei drängenden und konkreten Suizidgedanken wenden Sie sich bitte an die nächste psychiatrische Klinik oder den Notarzt unter der Telefonnummer 112.

Anzeichen einer Depression

Bestimmte Anzeichen sprechen dafür, dass eine depressive Erkrankung vorliegt und nicht nur eine vorübergehende Niedergeschlagenheit. Die drei wichtigsten Anzeichen sind:

  • gedrückte, depressive Stimmung
  • Interessenverlust und Freudlosigkeit
  • Antriebsmangel und Ermüdbarkeit

Wenn zwei dieser drei Anzeichen bei Ihnen länger als 2 Wochen bestehen, kann dies auf eine Depression hinweisen.

Depression

Daneben können weitere Beschwerden auftreten:

  • verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit
  • übertriebene Zukunftsängste und “Schwarzsehen”
  • Gedanken oder Versuche, sich selbst zu töten
  • Schlafstörungen
  • verminderter Appetit

Auch körperliche Beschwerden können Ausdruck einer Depression sein. Das sind zum Beispiel Magen-Darm-Probleme, Schmerzen, Schwindel oder Luftnot. Je nachdem wie viele Anzeichen vorliegen, unterscheiden Fachleute drei Schweregrade der Depression: leicht, mittelschwer und schwer.

Für die Angehörigen

  • Akzeptieren Sie die Depression als Erkrankung!
  • Ziehen Sie den Arzt zu Rate!
  • Machen Sie dem Betroffenen keine Vorwürfe!
  • Überfordern Sie sich und den Patienten nicht!
  • Seien Sie zurückhaltend mit Ratschlägen wie „Dir geht es doch gut, du hast doch gar keinen Grund!“
  • Nehmen Sie Ihre eigenen Gefühle an!
  • Bleiben Sie geduldig!
  • Nehmen Sie Selbsttötungsdrohungen ernst!

Moin Moin, ich bin Julia eine echte Kieler Sprotte. Ich lebe mit meiner Familie in der schönen Stadt Kiel. Wir sind unternehmungslustig, Spontan- und Feinschmecker. Mit zur Familie gehören meine 4 Katzen, Mini Maus, Daisy, Columbus und Miss Lili. Seit 2010 bin ich auf meinen Blogs unterwegs die ich mit Liebe, Herz und guten Themen fülle und betreibe. Bei Fragen dürft ihr mich immer anschreiben.

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