Mein Leben - mein Schicksal

Mein Leben – dem Krankenhaus heute entkommen

Ich wünsche euch einen schönen Tag und hoffe, es geht euch gut. So Krankenhaus erledigt und ich musste nicht da bleiben. Das war meine Befürchtung das ich gleich bleiben soll. Ich habe immer das Glück und war also schon mit Bauchschmerz hin. Schon beim Wachwerden mit dem Wecker hatte ich kein gutes Gefühl. Aber gut mich fertig gemacht, denn das Taxi war ja auch vorbestellt. Das ist die einzige Erleichterung für mich, das ich wegen meinen Krankheiten mit dem Taxi fahren darf. Sonst wäre das wieder ne Tour durch ganz Hannover mit allen Baustellen.

Schon die erste Ernüchterung am morgen

Schon beim Anmelden war die erste Ernüchterung da. Ich habe eine falsche Überweisung bekommen, aber gut die kann mein Mann nächste Woche nachreichen. Dann 30 Minuten warten. Der Oberarzt lief immer wieder an uns vorbei, mit den ich so gar nicht warm werde. Weil er vor einer Operation mal einen dummen Satz gesagt hat und ich mir das nicht gefallen lass habe. Dann ging er ins Büro und sagte zu der anderen „Willst du die übernehmen, ich habe so gar keine Lust drauf“. Nett, oder? Aber gut er musste und ich habe das auch zu Spüren bekommen.

Gleich wurde ich angemacht wegen der falschen Überweisung und ich hätte damit auch zu, Frauenarzt gehen können. Ähm nein, man sagte, ich soll nach 6 Monaten wieder kommen nach der OP. Also dann wurde ich auf die Liege gebracht und er wollte untersuchen. Ultraschall usw. Vorsichtig war was anderes, er war grob und es hat ordentlich geschmerzt. Gut die Untersuchung war vorbei, endlich. Durfte mich wieder anziehen und mich setzen und dann folgen 10 Minuten schweigen, weil er auf die Tastatur gehämmert hat. Schweigen im Walde kann man auch sagen.

Unwohl und am liebsten sofort gehen

Ich habe also gewartet und wäre am liebsten gegangen. Dann fing er an und wir haben uns darauf geeinigt das die Operation nicht mehr im Dezember gemacht wird. Ich habe ja noch die Magenverkleinerung vor mir und danach wird dann ein Termin gemacht, wenn ich abgenommen habe für die 2. Große Operation. Das Entfernen vom Tumor, Gebärmutter usw. jetzt wäre das zu risikoreich für mich und die Wundheilung.

Eine neue Spirale muss auch wieder rein, wegen den Hormonen damit der Tumor nicht wächst. Also wieder Frauenarzt, alles bei der Krankenkasse einreichen, die Spirale kaufen und dann Termin machen für die Operation.

Einziger Punkt, der sehr gut ist, die schweren Blutungen haben aufgehört. Ich hatte ja Regelblutungen das es wie Wasser lief. Da wäre ich ja fast dran gestorben 2x und so stellte man zum Glück den Tumor fest. Sonst wäre ich jetzt nicht mehr hier. Na gut also endlich fertig den Termin, einen Brief für meinen Frauenarzt bekommen und ich konnte gehen. Sonst bin ich jemand der immer redet und mich mit meinem Mann unterhalte beim Laufen. Heute nichts, ich war so still und in mich gekehrt. Auf das Warten für unser Taxi, die ganzen 30 Minuten der Fahrt habe ich nichts gesagt. Ich konnte nicht mal denken, war irgendwo mit den Gedanken.

Zu Hause dann noch diese Treppen mich hochgezogen, schon wieder wird mir bewusst, dass ich die neue Wohnung im Erdgeschoss brauche. Dann nur ausgezogen und Pause. Wusste aber gleich das ich wieder schwere Krämpfe in den Beinen und Füßen bekomme, wegen der Anstrengungen. Das ist immer so und dann dauert das wieder bis alles weg ist.

Gedanken sind nicht immer was Schönes

Ja die Gedanken. Es ist so, dass ich viele Gedanken habe an früher. Wo ich noch reiten gehen konnte, Treppen steigen und ich auf keine Hilfe und keinen Rollstuhl angewiesen war. Das ist für mich immer noch hart, es zieht einen Gedanklich runter. In diesen Momenten bin ich sehr Dankbar dem Gott und Jesus mir Kraft geben, dass ich durchhalte, aber auch das ich den besten Mann auf der Welt habe. Der 100 % hinter mir steht und zu mir und mir alles abnimmt, was für mich zu schwer ist. Der aber auch die Schulter ist zum Anlehnen wenn ich sie brauche oder die starken Arme, die mich in Arm nehmen und Schutz bieten.

Und eine so liebe Freundin, die ich über ein Jahr nun kenne und bei der ich mich geschützt fühle. Sie hört zu, ihr höre ihr zu und wir lachen auch zusammen. Eine so liebe Person die ich zum Glück Freundin nennen darf.

Mit diesen Menschen ist das für mich einfacher das Leben. Danke das es euch gibt. Nun kann ich ein paar Tage mich erholen und dann gehen die nächsten Termine weiter..

Moin Moin, ich bin Julia eine echte Kieler Sprotte. Ich lebe mit meiner Familie in der schönen Stadt Kiel. Wir sind unternehmungslustig, Spontan- und Feinschmecker. Mit zur Familie gehören meine 4 Katzen, Mini Maus, Daisy, Columbus und Miss Lili. Seit 2010 bin ich auf meinen Blogs unterwegs die ich mit Liebe, Herz und guten Themen fülle und betreibe. Bei Fragen dürft ihr mich immer anschreiben.

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