Mein Leben – mein Schicksal und der Tumor

Mein Leben – mein Schicksal. Irgendwie sagt mein Körper seit 2 Jahren „Hallo, kommt alle zu mir.“ Damit sind Krankheiten gemeint. Es ist echt seit 2, halb fast 3 Jahren so das ich fast alles mitnehme. Doch im Grunde kennt jeder das, wenn es läuft dann richtig. Ich möchte heute einfach mal auf mein Tumor eingehen, meine Erkrankung und das sie für mich nicht einfach ist. Nicht um Mitleid zu bekommen, sondern damit ich mir das von der Seele schreiben kann.

Ich habe immer schon sehr starke Regelschmerzen und Blutungen gehabt. Seit 2018 war das aber wirklich schlimm. Ich habe Schmerzen gehabt, die nicht mehr schön waren und dazu dann immer heftigere Blutungen. Bis es dann auf einmal so war, als ich Aufstand das ich was Verloren habe. Erst dachten wir, ich wäre Schwanger geworden und habe das Kind verloren. Es war zu, Glück nicht so, es war einfach nur „Blut“ was in der Gebärmutter war. Aber in so einer Menge das wir sofort zum Frauenarzt sind. Es ging mir nicht gut, mir war schlecht und ich konnte kaum gehen.

Der Horror Trip beginnt – der Weg zum Frauenarzt

Ich wurde untersucht und auch da hörte es nicht auf mit der Regel. Man stellte fest, dass die Gebärmutter voller Blut ist und ich lieber ins Krankenhaus soll zur Ausschabung. Aber erst wollte ich nach Hause. Aber es wurde da nicht besser das wir dann den Rettungswagen gerufen haben, gehen war nicht mehr möglich. Wir also mit Blaulicht in die Medizinische Hochschule, weil dort die Frauenklinik besser sein sollte. Dort angekommen wurde mir gleich ein Tropf gelegt und ich wurde gründlich untersucht. Ende war ich muss da bleiben und soll am Morgen dann in Narkose ausgeschabt werden. Narkosearzt kam und alles besprochen.

Die OP wurde da nicht gemacht nur ein Abstrich von der Gebärmutter und dann wieder nach Hause. Aber nach 5 Wochen war es wieder so schlimm, doch eingeliefert wurde ich mit Rettungswagen wegen Verdacht auf Thrombose. War es zum Glück nicht, aber da wurde das mit den Blutungen so schlimm, dass ich den Frauenarzt vorgestellt wurde. Der Chefarzt hatte Zeit, also mit Rollstuhl hin und beim Aufstehen lief das Blut aus mir raus wie aus einem Wasserhahn. Er hat das noch nie gesehen und sofort war klar, es muss eine Notoperation gemacht werden.

Die Notoperation die Leben retten sollte

Also kam ich in den Operationsraum und das nächste war, ich wachte im Aufwachraum auf. Mir geht es nicht gut und ich war froh, dass ich auf Station kam und da ein Einzelzimmer bekommen habe. Niko war da und hat die ganze Zeit aufgepasst. Ich fühlte mich nicht gut, musste Eisentransfusionen bekommen und nach Stunden was zu Trinken. Es wurde alles ausgeschabt und ein Abstrich genommen. Ich lag nur ein paar Tage dort. Nach 8 Tagen rief meine Frauenärztin an und sagte, ich muss sofort mich im Krankenhaus melden, es wurde was gefunden. Ich hörte dann von einer Ärztin das man ein Tumor gefunden hat in der Gebärmutter, dieser noch nicht entfernt werden kann wegen meiner Gesundheit und weil die OP zu groß wäre. Eben auch wegen meinem Gewicht. Also muss eine andere Lösung erstmal her und die nennt sich „Spirale“.

Die Hormone in der Spirale verhindern, dass er noch schneller wächst, ist also nicht zur Verhütung gedacht. Da diese Spirale mit diesen Hormonen nun erneuert werden muss, bedeutet das wieder eine Operation. Ich muss dafür in Vollnarkose gelegt werden, sonst ist das nicht möglich die zu legen. Und jede Operation, jede Narkose bedeutet großes Risiko für mich. Aber seitdem geht es mir besser, den Blutverlust konnte ich auffüllen. Diese starken Blutungen sind weggeblieben. Der Tumor ist kaum gewachsen was schon mal sehr gut ist. Aber rausmuss er und das soll im nächsten Jahr gemacht werden. Da kommt dann die ganze Gebärmutter raus, damit auch der Tumor.

Sätze, die man nicht hören muss

Es gibt Sätze, die man wirklich nicht hören muss. Aber ich verstehe auch Menschen nicht, die solche Sagen. Natürlich kann man einen Tumor Operieren, aber wenn jemand nicht weiß was ich genau habe und wie der sich verhält, wie kann jemand dann Urteilen und sagen „Ach das ist ja nichts?“ Der Tumor ist schlimm und kann mich auch das Leben kosten. Das sind Sätze von Menschen die keine Ahnung haben. Hauptsache den Mund aufmachen und irgendwas sagen. Doch von der Realität sind diese Menschen weit entfernt. Die drehen dann aber durch und tun auf „Sterbenden Schwan“ wenn die Entzündungswerte mal höher sind und man zur Abklärung ins Krankenhaus muss. Leute wacht doch mal auf. Fragt doch einmal nach was ich habe und erkundigt euch was das ausmacht bei mir und wie ich mich fühlt. Wie es mir Gesundheitlich geht und dann kann man Urteilen.

Ich urteile ja auch nicht über dich oder andere, sondern höre mir alles an und dann sage ich was. So damit werde ich mich gleich etwas hinlegen, ich bin geschlaucht und habe Schmerzen. Ich wünsche euch eine schöne Rest Woche!

Julia

Moin Moin, ich bin Julia eine echte Kieler Sprotte. Ich lebe mit meiner Familie in der schönen Stadt Kiel. Wir sind unternehmungslustig, Spontan- und Feinschmecker. Mit zur Familie gehören meine 4 Katzen, Mini Maus, Daisy, Columbus und Miss Lili. Seit 2010 bin ich auf meinen Blogs unterwegs die ich mit Liebe, Herz und guten Themen fülle und betreibe. Bei Fragen dürft ihr mich immer anschreiben.

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