Mein Leben – mein Schicksal! Jahresrückblick

Mein Leben – mein Schicksal! 1 Jahr in einer neuen Stadt, Jahresrückblick an Veränderungen und wie es mir geht nach diesem Jahr!

Nun lebe ich mit der Zeit in der Reha schon 1 Jahr in der anderen Stadt. Ich bin eigentlich nur für eine kurze Zeit hergekommen damit es mir wieder besser geht und ich auf die Beine komme. Direkt aus dem Krankenhaus in Kiel bin ich mit dem Rettungswagen nach Hannover gekommen. Kein leichter Weg, aber die Chance das ich wieder fit werde. Ich lag ja 3 Wochen mit der ansteckenden Grippe im Krankenhaus und es waren schlimme Wochen. Dann aufgemacht in die „Reha“ und es hat mir nicht wirklich gefallen die ersten Tage. Ungewohnt, weit weg von Zuhause und ich kannte niemand. Ich habe mich dann aufgemacht, mitgemacht und war in den ersten Wochen oft im Krankenhaus. Verdacht auf Schlaganfall, dann Herzkatheter Untersuchung und oft den Notarzt dagehabt.

Doch dann lernte ich Niko kennen und es passte sofort alles. Er kam in die Einrichtung und blieb, -ich habe angefangen zu Kämpfen und mich zu bewegen, habe 40kg abgenommen und dann war die Entscheidung da, dass ich in Hannover bleibe. Ich habe einige Gründe gehabt dafür. Niko der wichtigste Grund und dann das ich den Magenbypass machen lassen möchte. Ich habe zum ersten Mal richtige Hausarzte gefunden, die mit mir Arbeiten. Ich bin da gut aufgehoben, es wird Hand in Hand gearbeitet und wenn was in andere Bereiche fällt, werde ich weiterüberwiesen. Meine Ärztin kommt zu mir nach Hause, wenn es mir nicht gut geht und es wird hier auch Blut abgenommen. Vor allem wird nicht nur was Verschrieben, sondern man sucht die Lösung.

Adipositas Zentrum gefunden

Damit es dann auch mit den Magenbypass anfängt bin ich Herzlich empfangen worden im Adipositas Zentrum. Dort war ich öfters zu Gesprächen und habe immer Hilfe bekommen. Gerade mit den anderen Ärzten, wenn man da Termine braucht für bestimmte Untersuchungen, alles funktionierte und man hat mich unterstützt wo man konnte. Kontakt mit den Ärzten geht super per Telefon und Email, was ich sehr positiv finde.

Der Umzug war dann auch gemacht, okay ich konnte nichts machen wegen der Gesundheit aber mein Niko hat alles gemacht. Zusammen haben wir dann auch mit den Ärzten die Medikamente angepasst und einiges abgesetzt was auch sehr wichtig war. Gerade weil ich Tabletten bekommen habe, die nicht geeignet waren und das Wesen und den Zustand nicht verbessert haben.

Ich war seit Jahre das erste Mal auf dem Konzert wo ich Karten gewonnen habe und das erste Mal im Leben bin ich Zuhause angekommen.  Ich habe den besten Mann der Welt gefunden, der mich liebt wie ich bin. Also nicht nur Aussehen, sondern alles an mir und steht komplett hinter mir. Er unterstützt mich wo er kann und das gerade in den letzten Monaten, wo ich nichts machen kann.

2 Mal von der Schippe gesprungen

Ich bin 3 Mal mit Blaulicht ins Krankenhaus, und das zweite Mal war fast schon zu Spät. Ich habe durch die Monatsblutungen so viel Blut verloren, das man mich in ein 1-Bett-Zimmer gelegt hat. Die Ärzte hatten gekämpft, aber man merkte das sie nicht die Hoffnung hatten. Da hat man auch festgestellt das ich in der Gebärmutter einen Tumor habe. Dieser hat diese extremen Blutungen verursacht. Doch entfernen ging nicht. Noch nicht, damit er nicht wächst habe ich eine Hormon Spirale bekommen und werde nach dem Magenbypass dann eine weitere Operation haben, in den die Gebärmutter entfernt wird. Damit dann auch der Tumor.

So geht es mir deswegen besser, die Blutungen sind fast weg. Der Frauenarzt in der Klinik war auch geschockt, das hat er noch nie gesehen. Das Blut lief wie Wasser. Nun muss ich wieder in Narkose, um eine neue Spirale zu bekommen und dann der Magenbypass. Dafür haben wir hart gekämpft und meine Gesundheit macht das auch nicht mehr mit. Die Gelenke und Knochen machen nicht mehr mit und die Schmerzen sind die Hölle.

Und doch hat das Jahr in der neuen Stadt so viel Positives für mich. Ich lebe und bin Zuhause angekommen. Ich bekomme die Liebe, die ich immer wollte und das Verständnis. Auch wenn es mir nicht gut geht und ich 20 Stunden schlafe, mein Mann schaut nach mir und kümmert sich um mich. Und das obwohl meine Tante ihn schlechte machte, ohne ihn zu kennen. Aber Vorurteile kennt ja jeder. Dabei tut er alles das es mir gut geht und das ich auf die Beine komme und wieder gesund werde. Darum haben wir auch geheiratet, das Ja Wort gegeben aus Liebe zueinander.

Ich habe den Schritt in mein neues Leben nicht bereut. Wäre ich nach Kiel zurück gegangen wäre ich jetzt nicht mehr am Leben. Das steht fest. Ich lebe und liebe das Leben hier und erwarte nun meine Operationen die Lebenswichtig sind. Dann beginnt das neue Leben 2.0 für mich.

Klar vermisse ich mal das Wasser (gut wir haben hier auch schöne Alternativen und Urlaub kann man ja am Meer machen dann) und die Möwen, aber dafür habe ich hier auch viel bekommen. Das wichtigste Glück und Glücklichsein und ein Leben.

About Julia

Moin Moin, ich bin Julia eine echte Kieler Sprotte. Ich lebe mit meiner Familie in der schönen Stadt Kiel. Wir sind unternehmungslustig, Spontan- und Feinschmecker. Mit zur Familie gehören meine 4 Katzen, Mini Maus, Daisy, Columbus und Miss Lili. Seit 2010 bin ich auf meinen Blogs unterwegs die ich mit Liebe, Herz und guten Themen fülle und betreibe. Bei Fragen dürft ihr mich immer anschreiben.

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