Mein Leben, mein Schicksal – Die Operationen

Lange gab es kein Update zu mir und meinem Schicksal. Aber es ist sehr vieles passiert und wir sind mit wichtigen Terminen nun durch das ich jetzt auf die ganzen Operationen mich hinbewege. Die letzten Voruntersuchungen sind erledigt. Die letzte war letzte Woche unter Narkose und das war gut aber für mich heftig diese abzubauen. Aber ich bin froh das wir hier so viele gute Ärzte haben. Und ich meine wirklich gute, die einen ernst nehmen und mit mir zusammen Arbeiten und nicht gegen mich. Ich bekomme Unterstützung und Hilfe. Selbst der Kardiologe ist kurzzeitig erreichbar für mich, was in Kiel nie denkbar wäre. Mein Hausarzt kommt ins Haus, wenn es nicht anders geht, ich bekomme auch am Telefon Fragen beantwortet und selbst die Apotheke hilft.

So konnte ich die letzte Untersuchung mit Narkose ohne Angst angehen und habe dort ruhe und Verständnis bekommen und war zu keiner Zeit allein. Und auch erreiche ich die Ärzte immer per Telefon und Email, wenn ich fragen habe zu meinen Operationen usw. Bin sehr glücklich drüber. Auch wenn ich nun schon alle Krankenhäuser hier kenne und weiß wo die Notaufnahmen sind usw.

Der Weg zu den Operationen

Es waren harte Wege und gerade, wenn man Körperlich nicht kann, es einen nicht gut geht am Tag, muss man sich aufraffen und sich auf den Weg machen. Leider sind die Ärzte und Krankenhäuser nicht gerade um die Ecke das man da meistens ne Stunde unterwegs ist. Aber ich weiß schon wie ich wo hinkomme. Mit der U-Bahn war das ungewohnt, denn einige Stationen sind über 3 und mehr Stockwerke und als ich das das erste Mal gesehen habe, war das heftig. Ich habe das ja noch nie gesehen aber es geht. Zu 90% gehen die Fahrstühle und man kommt gut in die Bahn rein und raus. Wir haben es von der U-Bahn zum Krankenhaus und Ärzten nie weit, damit ich das auch körperlich schaffe. Mit hin und zurück und man kann immer Pause machen.

Die Ärzte hören alle einen gut zu, lassen einen Ausreden und vor allem geben Sie einen nur Medikamente, sondern schauen, dass man auch eine andere Lösung findet. Nie hat ein Arzt mich verurteilt, finden das klasse das ich schon 60 kg abgenommen habe und ich bekomme die Unterstützung, die ich brauche. Und vor allem wird nicht ausprobiert und wenn nix funktioniert, ein anderer Arzt dazu genommen. Sondern man bekommt gleich einen Speziallisten an die Seite gestellt.

Nun ist die erste Operation am 25. März und ich bin gespannt wie die verläuft. Ist die kleinste von 4 Stück, die ich vor mir habe in diesem Jahr. Aber jede muss sein, damit ich Gesund werde und es nicht schlimmer wird. Ich habe neben den Ärzten aber auch Freunde, Mann und Familie die hinter mir stehen und zu mir stehen und mich unterstützen.

Der Weg zu den Operationen….

Geht nun schon über 8 Monate und diese Zeit muss man einplanen, bis man alle Termine, Untersuchungen und die Krankenkasse hinter sich hat. Es sind verdammt viele Termine und Untersuchungen, die gemacht werden müssen.

  • Kliniken finden, die mit Adipositas Erfahrungen haben und die Operationen anbieten
  • Allgemeine Untersuchungen
  • Diäten mit Ärzten und Einrichtungen, die auf normalen Weg das versuchen wollen
  • Bewegungstherapien
  • Großes Blutbild in denen alles untersucht und abgeklärt wird
  • Magenspiegelungen
  • Ernährungsberatung und Aufklärung vor und nach der Operation mit mindestens 5 Sitzungen
  • Diabetikerarzt wenn man Diabetes hat
  • Psychologisches Gutachten was gemacht werden muss
  • Kardiologe mit gründlicher Untersuchung
  • Gespräche in der Klinik mit den passenden Ärzten
  • Evtl. weitere Untersuchungen, wenn diese Nötig sind

Kosten sind die Fahrtkosten, die man hat, aber auch bei der Ernährungsberatung muss man einen eigenen Anteil bezahlen. Was noch selbst bezahlt werden muss sind Vitamin Präparate, die man nehmen muss vor und nach der Operation.

Nun gehen die Zeiten mit dem Krankenhaus bald wieder los. Ich hoffe das ich nicht lange bleiben muss über Nacht, sondern nur kurz. Ich mag da nicht gerne schlafen oder bleiben und fühle mich auch nicht wohl. Aber das kennt wohl jeder, dass mit dem Krankenhaus. Dann dazu immer wieder Nadeln legen und Blutabnehmen usw.  Aber ich freue mich auf die Zeit nach der Operation, dass ich wieder fit bin und gesund bin. Das ich weniger Schmerzen habe und auch andere Krankheiten weniger werden oder ganz weg gehen. Und von Schmerzen kann ich ein Lied singen, dass sind oft Schmerzen die einen Wach halten und man nur mal 2 Stunden schlafen kann. Das wünsche ich niemanden.

Veränderungen in meinem Leben

Ich habe in den letzten Monaten einiges an Veränderungen gehabt. Neben dem Umzug in eine neue Stadt, hat auch ein neues Leben angefangen. Der Kampf zurück ins Leben ist kein Spaß und auch wenn jemand denkt, ich habe nur Spaß und Freude, der weiß eben nicht wie das Leben aussieht und wie mein Leben aussieht. Der Kampf mit dem Krankenhause, Operationen, Untersuchungen und dann mit der Krankenkasse immer wieder. Das ist kein Spaß und ohne meinen Mann würde ich das nicht schaffen, er hilft mir und nimmt mir alles ab. Gerade an Tagen wo ich nicht mal wirklich mich Bewegen kann vor Schmerzen. Dann bin ich froh, wenn ich überhaupt mal eine Stunde schlafen kann.

Es ist mittlerweile auch so, dass ich ans Essen erinnert werden muss. Ich denke nicht dran und würde nix mehr Essen, wenn mein Mann nicht mich erinnern würde. Und allein wegen den Medikamenten muss ich was essen. Die arbeiten erst wenn man was im Magen hat.

Dann die Versuche nach einer Wohnung, das ist nicht leicht. Vor allem, weil ich nicht in den ersten Stock oder so ziehen kann, wenn es keinen Fahrstuhl gibt. Zudem muss die Wohnung auch gut erreichbar sein mit Bus und U-Bahn, und ich möchte nicht Stunden fahren, um zu meinem Arzte zu kommen. Ach, und bezahlbar muss diese natürlich auch sein. Früher war das einfacher, heute ist das schwer, was zu finden was passt. Ich wünschte ich hätte jetzt eine, aber nach der Operation werden die Katzen geholt. Ich vermisse meine Katzen so sehr, auch wenn mir das niemand wirklich glaubt außer meinen Mann. Er sieht wie ich sie vermisse und leide. Aber was soll ich tun, wenn es vorher nicht geht? Mir blutet das Herz und oft liege ich weinend im Bett und komm nicht zur Ruhe so vermisse ich meine Katzen.

So da war mein kurzes Up Date und ich wünsche allen nun eine schöne Woche!

About Julia

Moin Moin, ich bin Julia eine echte Kieler Sprotte. Ich lebe mit meiner Familie in der schönen Stadt Kiel. Wir sind unternehmungslustig, Spontan- und Feinschmecker. Mit zur Familie gehören meine 4 Katzen, Mini Maus, Daisy, Columbus und Miss Lili. Seit 2010 bin ich auf meinen Blogs unterwegs die ich mit Liebe, Herz und guten Themen fülle und betreibe. Bei Fragen dürft ihr mich immer anschreiben.

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