Was ist eine Magenverkleinerung?

Was ist eine Magenverkleinerung und warum macht jemand diese? Es gibt viele Fragen dazu und nicht jeder weiß, warum man das machen lässt. Da ich selbst diese Pläne habe und alles gerade anläuft, werde ich darüber Schreiben und etwas aufklären. Ich werde das alles auf meinen Blog Dokumentieren. Für mich selbst, aber auch für andere, die in der gleichen Situation sind und darüber nachdenken. Ich werde auch noch Bilder Posten, von vorher und nachher.

Wer das nicht sehen mag, sollte dann einfach nicht weiter schauen.

Was ist eine Magenverkleinerung?

Das ist eine Operative Operation gegen Übergewicht. Es gibt sehr viele die Übergewichtig sind und nicht immer schlagen Diäten usw. an. Dann wenn es nicht mehr anders geht, kann man diese Operation mit einem Krankenhaus die drauf eingerichtet sind und einigen Ärzten vornehmen um das Gewicht zu reduzieren, damit man weiter Leben kann ohne schwere Folgeerkrankungen.

Es ist keine schnelle und einfache Lösung, die man dann nach Lust und Laune machen kann. Um diese Operation zu bekommen, bedarf es etlichen Untersuchungen bis hin zu einigen Gesprächen mit den Ärzten. Dann erfolgt der Antrag bei der Krankenkasse und wenn das dann genehmigt ist, wird der Termin festgelegt. Diese Operation ist auch kein leichter Eingriff.

Es wird in einer Operation der Magen verkleinert, auf die Größe eines Golfballes und damit fasst der Magen weniger Nahrung und weniger Nährstoffe auf. Es wird dann der Magen getrennt in einen kleineren Vormagen und in einen größeren Restmagen. Zusätzlich wird ein Teil des Dünndarms lahmgelegt, dass die Nahrung aus dem Vormagen vorbei geht am Restmagen und direkt in den Dünndarm geleitet wird. Es werden dann die Fette und der Zucker nicht mehr vollständig aufgenommen. Leider aber auch die Nährstoffe nicht mehr. Dazu komme ich aber später in einen Abschnitt, in den ich das genauer erkläre.

Magenbypass Vor- und Nachteil

Der Vorteil ist das man mit dieser Methode ordentlich abnimmt. Das ist vor allem für Diabetiker ein Vorteil, weil man dann nicht mehr auf eine Insulintherapie angewiesen ist. Man hat damit eine der Folgeerkrankung weniger, was für die Gesundheit deutlich besser ist.

Nachteil ist das die Operation viel Erfahrung braucht und wird nicht in jeder Klinik gemacht. Risikofaktor ist auch das eine Verbindung zwischen Magen und Dünndarm hergestellt werden muss. Es können Blutungen usw. auftreten, aber bei guten Chirurgen ist man in guten Händen. Das wird in den Gesprächen aber auch alles gut erklärt.

Es gibt natürlich auch noch andere Methoden, das kommt immer auf den Menschen und den Zustand an. Magenband gibt es eigentlich nicht mehr und wird kaum noch angewendet.

Wann ist die Magenverkleinerung angebracht

Voraussetzung ist in Deutschland ein Körper Maß Index von mindestens 35. Normal sind Werte von 19 bis 25. Es gibt Rechner online mit den man einen BMI ausrechnen kann. 1,70 Meter große Person liegt zwischen 53,5 Kg das sind 18,5 BMI und 72 Kg mit 24,9 BMI. Es kommt aber auch immer auf die Person an und die Knochen. Es ist eine große Einschätzung, es kommt aber auch auf die Muskelmasse an, die jeder Mensch hat. So kann man einen hohen BMI haben, hat aber kein Übergewicht. Und der BMI sagt auch nix über die Körperfettverteilung aus. Bauchfett ist ein großes gesundheitliches Risiko. Man sollte also auch den Taillenumfang messen und dann den Wert in Zentimeter geteilt durch Körpergröße in Zentimeter nehmen. Ein Wert unter 0,5 ist erstrebenswert. Bei älteren ist das 0,6.

BMI Formel wird berechnet mit Körpergewicht in kg geteilt durch Größe in Meter zum Quadrat. Beispiel 1,70 x 1,70 = 2,89. Dann das Gewicht Teilen wie 80: 2,89 = 27,7. Das ist aufgerundet der BMI von 28.

BMI Tabelle

18,5 bis 24,9 Normalgewicht

25 bis 29,9 Übergewicht

30 bis 34,9 Adipositas Grad I

35 bis 39,9 Adipositas Grad II

Ab 40 Adipositas Gad III

Die Magenverkleinerung kann lebensrettend sein, denn sie senkt nicht nur das Gewicht deutlich, sondern sie erhöht auch die Lebenserwartung der Person. Das Risiko vom Übergewicht ist gefährlich und kann sein Diabetes, Herzkrankheiten, Krebs, Atembeschwerden, Arthrose, Gelenke werden belastet und Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Wenn keine Diät mehr funktioniert, die Gelenke beschädigt sind und man keinen Sport mehr machen kann und wenn der gesundheitliche Faktor da ist, wie Diabetes und Stoffwechselstörungen, dann ist das ein Grund, eine Magenverkleinerung zu machen. Dann sollte man zu einer Klinik kontakt aufnehmen, die sich damit auskennen und sich beraten lassen. Dort wird dann auch erklärt welche Untersuchungen notwendig sind und welche Methode angewandt wird.

Es muss dann einen Nachweis geben über den konservativen Methoden zum Fettabbau, man muss volljährig sein und einen BMI von mindestens 40 haben. Und dann eine vorherige Beratung von zertifizierten Adipositaszentren. Die Adresse bekommt man bei seiner Krankenkasse.

Maßnahmen vor einer Magenverkleinerung

  • Vom Arzt gründlich untersuchen lassen ob vielleicht eine Stoffwechselstörung, Schilddrüsenerkrankung oder Ähnliches vorliegt.
  • Ernährung umstellen auf viel Eiweiß, viele Ballaststoffe, aber wenig Kohlenhydrate, wenig Fett und Zucker.
  • Sport muss mit eingebraut werden, je nachdem was möglich ist. Bringe damit das Fett zum Schmelzen.
  • Ernährungsprotokoll schreiben in den man ehrlich alles aufschreibt was man isst und trinkt am Tag. Uhrzeit, Datum, wo man was und wie isst und welche Mengen. Auch das Trinken sollte aufgeschrieben werden.
  • Wichtige Untersuchungen die angesetzt werden vom Arzt in der Klinik

Dauer der Operation und der Krankenhausaufenthalt

Die Operation dauert meistens 1 bis 2 Stunden und hängt vom Patienten ab. Aber das ist so in etwa die Zeit.

Nach der Operation bleibt man für ca. 7 Tage im Krankenhaus. Man erholt sich von der Operation und gewöhnt sich langsam an den kleinen Magen und die Ernährungsumstelllung. Wird dann aber auch gut überwacht und versorgt. Hier wird auch auf die Wundheilung geachtet damit das gut Verheilt. Auch wenn das nur kleine Schnitte sind.

Wieviel Gewicht kann man Verlieren mit einer Magenverkleinerung?

Diese Frage stellt man sich natürlich immer und ist auch berechtigt. Durch die Operation wird der Magen verkleinert, dass nur eine kleine Menge an Nahrung aufgenommen wird. Dadurch wird man schneller satt und an isst dann weniger als vor der Operation. Damit verliert man auch schneller und viel Gewicht, was die Gewichtsabnahme betrifft hängt von einen selbst ab. Man sagt das man 16% des Körpergewichtes in einem Jahr abnimmt. Das bezieht sich auf das Fettgewebe, e wird nur überschüssiges abgebaut. Dann wird es etwas weniger mit der Gewichtsabnahme, aber das kommt auch auf jeden einzelnen an.

Oft ist es aber so, dass man mehr als die 16% abnimmt. Es gibt jemand der 200 kg wog und im ersten Jahr er als 90 kg abgenommen hat. Das kommt auch auf die Einhaltung der Diät nach der Operation an. Wenn man sich dranhält, ist die Prognose sehr gut.

Prophylaxe

Neben der gesunden Ernährung und Sport der mindestens 3-mal die Woche sein sollte, sollte man auch den Stress, Schlafmangel und Streit vermeiden. Diese Faktoren führen auch zu Gewichtszunahme und machen einen Krank auf Dauer.

Mein leben ohne Schmerzen Sport das möchte ich wieder können

Kostenübernahme der Magenverkleinerung Operation

Es wird nach Antrag und Wichtigkeit von der Krankenkasse übernommen. Es ist zwar nicht in dem Regelleistungskalalog aufgeführt, aber diese Fettleibigkeit wird nun als Krankheit anerkannt und wird immer mehr als Krankheit anerkannt. Nach einem Antrag werden die kosten in der Regel überprüft und übernommen. Da die folge Erkrankungen nicht nur die Lebenserwartung senkt, sondern auch die folgenden Krankheiten verursachen sonst extreme kosten.Den Antrag macht man mit seinem Arzte zusammen. Es gehören einige Sachen dazu, die man erfüllen muss. Es müssen in einem Zentrum, die sich damit auskennen Gespräche geführt, in denen auch die Voraussetzungen besprochen werden.

Es muss eine Ernährungsberatung gemacht werden, das sind mehrere Sitzungen allein und in Gruppen. Dort bekommt man alles Wichtige mit auf dem Weg, was sehr wichtig ist damit es auch einen Erfolg gibt mir der Operation. Dann die Bewegung und die ärztlichen Kontrollen in der vor aber nach der Operation, damit die Pfunde purzeln. Weiter geht es mit Magenspiegelung, Diabetiker Arzt, Kardiologe und Innere Medizin und der Psychologe, der ein Bericht schreiben muss. Diese Kontrollen sind auch nach der Operation Wichtung und sollten bis zu 1 Jahr nach der Operation unter Kontrolle bleiben.

Und die kosten?

Die kosten sind unterschiedlich bei einen Magenbypass sind die kosten um die 8000 Euro, die anfallen. Dazu kommen aber noch die kosten für Medikamente und Nahrungsergänzungen, die man ein Lebenslang einnehmen muss. Die Aufnahme der wichtigen Nährstoffe wird dann nicht mehr erfüllt. Das sind auch kosten, die entweder nur teilweise oder gar nicht übernommen werden. Dazu gehört eine Ernährungsberatung, die auch über 240 Euro kostet und von der Kasse bis ca. zur Hälfte übernommen wird. Diese sollte man vorher bei der Krankenkasse beantragen und bekommt das dann später wieder zurückgezahlt.

Nahrungsergänzungsmittel sind Pflicht

Die Nahrungsergänzungsmittel sind nach der Operation Pflicht und diese muss man auch selbst bezahlen. Da bekommt man keine auf Rezept. Vitamine sind sehr wichtig für uns Menschen und spielen eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit. Auch ohne Operation ist das sehr wichtig und wird mit einer ausgewogenen Ernährung aufgenommen. Um Mängel vorzubeugen nehmen wir dann Nahrungsergänzungsmitteö. Doch nach einer Operation wie die Magenverkleinerung, ist es fast unmöglich, die Vitamine und Mineralstoffe in der Menge aufzunehmen, die wir brauchen. Auch spielt die Veränderung der Verdauung und die herabgesetzte Enzymtätgkeit eine große wichtige Rolle. Es passen dann ca. 30 ml in den Magen und in dieser kleinen Menge sind dann nicht die ausreichenden Mengen an Vitaminen.

Wichtig ist das man Vitamine nimmt, die man auch ausreichend aufgenommen werden können und aus dem Grunde sollte man die Vitamine in einzelnen zu kennen und wissen, wofür diese gedacht sind.

Mutivitaminpräperate versorgen den Körper mit einer guten und wichtigen Auswahl. Vitamine E, D, A, K und den Spurenelementen wie Zink, Magnesium und andere. Und man braucht die doppelte Menge also 200% davon nach der Operation. Calciumcitrat, Vitamin B12, Eisen und Vitamin C. Man sollte sich gut beraten lassen, damit man welche nimmt die man auch gut aufnehmen kann und die dann auch aufgenommen werden. Es gibt da unterschiedliche Präparate, die man kaufen kann. Lass dich gut beraten und erkläre genau, warum du die nehmen musst und dass du eine Operation hattest. Greife nicht zu den Präparaten aus dem Supermarkt die sind nicht unbedingt abgestimmt auf Operierte Menschen und man kann dann unterversorgt sein.

Man wird aber gut Beraten vor und nach der Operation und hat immer einen Ansprechpartner. Wichtig ist das man das Blut immer Kontrollieren lässt, damit sieht man dann, wenn ein Mangel vorkommt. Wichtig ist das man sie Täglich nimmt und zwar so, wie der Arzt das angibt damit diese auch aufgenommen werden und nicht einfach im Darm verschwinden und man nichts davon hat.

About Julia

Moin Moin, ich bin Julia eine echte Kieler Sprotte. Ich lebe mit meiner Familie in der schönen Stadt Kiel. Wir sind unternehmungslustig, Spontan- und Feinschmecker. Mit zur Familie gehören meine 4 Katzen, Mini Maus, Daisy, Columbus und Miss Lili. Seit 2010 bin ich auf meinen Blogs unterwegs die ich mit Liebe, Herz und guten Themen fülle und betreibe. Bei Fragen dürft ihr mich immer anschreiben.

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