unheil Krankenhausessen Frühstück

Das Unheil hat nun angefangen….

Von jetzt auf gleich nicht mehr das alte Leben haben. Ich habe 2016 einen Herzinfarkt erlitten. Es fing am Mittwoch an das ich schmerzen hatte, jedoch habe ich die ignoriert. Auch dass mein linker Arm sich taub anfühlte habe ich nicht wahrgenommen. Ich war noch mit meinen Dacky draußen Spazieren und habe den Tag normal verbracht. Aber in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hatte ich solche Schmerzen das ich nicht schlafen konnte, ich bin fast verrückt geworden. Ich weiß noch im Bus hatte ich beim Fahren und Bremsen Probleme mit Luft bekommen. Beim Arzt saß ich noch im Wartezimmer, bin dann zum Glück als erstes dran gekommen. Also erzählt was ich durchmache und ich sollte dann zur Blutabnahme und einen Schnelltest machen. Als ich dann hörte, dass es ein Schnelltest für Herzinfarkt ist, war ich geschockt. Auch das EKG und das Ergebnis, ich war unter Schock. Ich wollte nach Hause, mein Hund ist doch Zuhause. Ich weinte und konnte noch meine Tante anschreiben, dass meine Mutter nach meinen Hund schauen sollte, bevor der Rettungswagen und Notarzt kam.

Von jetzt auf gleich zog alles vorbei

Ich habe das nur noch an mir vorbei ziehen sehen. Das Gespräch mit dem Notarzt, Kanüle legen und dann die Fahrt ins Krankenhaus. Meine Gedanken waren bei meinen Hund, meiner Familie und dann an den Tod. Ich habe nicht viel in Erinnerung an die Aufnahme und den Stan setzen. Ich lag dann auf der Intensiv Station und konnte auch nicht mehr denken. Ich lag 6 Tage auf der Intensiv Station bis ich auf die normale Station kam. Warum ich mich selber entlassen musste möchte ich nicht schreiben, da es doch sehr heftig und Privat ist. Doch ich musste von jetzt auf gleich wieder alles machen und das war sehr schwer.

Jedoch ging es mir nicht gut. Gesundheitlich ging es mir leider nicht besser und leider war ich auch nicht unbedingt gut aufgehoben beim Arzt. (Mein Gefühl, aber ich sage keinen Namen und werde hier auch nichts zu schreiben). Es wurde mit den Monaten nicht besser, ich konnte immer weniger Körperlich machen. Am Ende war das so, dass es vom Gehen her so war, das ich keinen Meter mehr gehen konnte, ohne direkt Atemnot bekam. Beim Arzt wurde ich vertröstet und am Ende wurde nur gesagt das muss einen Termin mache zum Blutabnehmen. Doch das Wochenende hatte ich wieder Schmerzen und da der Ärztliche Notdienst mir nicht helfen wollte am Telefon, bin ich mit dem Taxi ins Krankenhaus gefahren. Dort haben wir Ärzte die Notdienst machen wenn der Hausarzt nicht mehr erreichbar ist.

Das Unheil hat nun angefangen

Ich habe also den Bereitschaftsdienst aufgesucht und dort alles Erklärt. EKG konnte ich nicht machen, denn ich habe sofort keine Luft mehr bekommen, nachdem ich mich hinlegen musste. Der Arzt hat dann eine Einweisung geschrieben und ich bin noch zur Notaufnahme geschwankt, war weißer als Weiß und wurde unterwegs zum Glück aufgefangen. Sofort wurde ein Stuhl geholt, dann auf ein Bett und die Untersuchungen haben angefangen. Ich habe was bekommen gegen die Schmerzen und am Tag drauf sollte mit einer Sonde eine Untersuchung gemacht werden. Ich habe dann nur noch am Morgen die Verlegung auf ein anderes Zimmer auf der Intensiv Station was mitbekommen, das man dort auch die Untersuchungen machen wollte. Dann nur das die Schwestern was vorbereitet habe und mehr nicht. Das war montags.

Irgendwann hörte ich nur wie jemand was erzählte über meine Katzen und das meine Mini Maus auf mich wartet und man mich vermisst. Und am Freitag bin ich aus dem Koma aufgewacht. An dem Tag waren meine 2. Tanten da, habe aber nicht viel mitbekommen nur das ich von da an mich nicht mehr bewegen konnte. Die Arme ja, den Kopf auf doch alles andere war unmöglich. Für alles mussten die Pfleger her, es war für mich keine schöne Zeit. Ich musste immer gewendet werden, man musste mir aufhelfen und von da an habe ich auch Physiotherapie bekommen. Langsam die Füße bewegen und was mir sehr zugesetzt hat war das Verhalten einiger Pfleger.

Aus den Erzählungen weiß ich nur dass bei der Untersuchung wohl das Bett gekippt ist und ich raus gefallen bin. Dann die Blicke weil ich Übergewichtig bin. Es war nicht schön und ich habe mich so Hilflos gefühlt. Meine Nieren haben nicht wirklich gearbeitet, ich war an der Dialyse und ich wollte nicht mehr. Es gab da schon Momente wo ich fast aufgegeben habe. Doch meine Familie und die Tiere haben mir Kraft gegeben und ich habe gekämpft. Doch ich musste schauen das ich wieder auf die Beine komme und mit Hilfe von meinen Rollator und den Physiotherapeuten habe ich gelernt wieder zu stehen. Der erste Schritt war schwer und sitzen war auch der erste Versuch nicht einfach. 1 Schritt gehen war für mich so Anstrengend wie 1 KM Laufen. Doch der Wille nach Hause zu kommen war da und so kam ich auf die normale Station. Hatte sogar ein Zimmer alleine was mich gefreut hat.

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About Julia

Moin Moin, ich bin Julia eine echte Kieler Sprotte. Ich lebe mit meiner Familie in der schönen Stadt Kiel. Wir sind unternehmungslustig, Spontan- und Feinschmecker. Mit zur Familie gehören meine 4 Katzen, Mini Maus, Daisy, Columbus und Miss Lili. Seit 2010 bin ich auf meinen Blogs unterwegs die ich mit Liebe, Herz und guten Themen fülle und betreibe. Bei Fragen dürft ihr mich immer anschreiben.

2 commenti su “Das Unheil hat nun angefangen….

  1. Hallo Julia. Es tut mir wirklich sehr leid was ich hier lesen muss. Du hast viel erlebt und mitgemacht und ich hoffe sehr dass sich alles zum guten wendet. Die Liebe zu deinen Tieren und der Wille zum Leben haben dir sicherlich viel Kraft gegeben. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und such Geduld damit du schnell wieder auf die Beine kommst.
    Liebe Grüsse
    Manuela

    • Hallo Manuela, vielen Dank. Ja und vor allem meine Familie. Aber jetzt auch gute Freunde die mir helfen wenn ich diese brauche. Und die einfach nur lieb und genauso Ticken wie ich 🙂

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