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Punkt, Punkt, Punkt – Bewegung

Wochen ist es her das ich bei „Punkt, Punkt, Punkt“ was geschrieben habe. Ich war gesundheitlich leider verhindert und hätte gerne das eine und andere geschrieben. Diesen Sonntag möchte ich wieder was schreiben und ich fühle mich auch soweit fit das ich zum Thema „Bewegung“ was schreiben kann. Und das Thema Bewegung hat mich selber fest im Griff. Warum? Ich war jemand, der immer in Bewegung war. Haushalt machen, ans Wasser gehen und raus gehen. Einkaufen, zum Arzt usw. Doch seit Monaten ist dass nicht mehr so möglich, wie es früher einmal war. Ich beneide jeden, der unbeschwert raus gehen kann. Der einfach die Treppen hoch und runter laufen kann, der sich einfach bewegen kann, ohne dass er sich Gedanken machen, muss.

Punkt

Bewegung ist nicht gleich Bewegung

Ich vermisse das, einfach raus zu gehen und zu gehen. Nach meinem Herzinfarkt war das ja schon schwer, doch nach dem letzten Krankenhaus Aufenthalt ist alles viel schwerer. Als ich das Krankenhaus verlassen durfte, konnte ich zwar langsam und mit Mühe ein paar Schritte gehen. Doch ins Auto einsteigen ging nicht von alleine, die Beine konnte ich nicht heben. Das erste Mal die Treppen, ich wusste nicht, wie ich diese gehen sollte. Es dauerte fast 30 min., bis ich oben war. Doch das war nicht alles, ich konnte kaum aufstehen, hatte keine Kraft und Muskeln und ich war todunglücklich. Alles muss ich neu lernen. Ich übte, machte die Übungen, die ich gelernt habe. Nach 14 Tagen ging es leichter und doch werde ich mich nie wieder so bewegen können, wie es einmal war. Ich versuche für mich, nicht mehr an früher zu denken. Ich muss das Leben und die Bewegung neu lernen. Das Schlimmste ist, wenn der Kopf nicht mitdenkt.

Ich wollte in Bus steigen mit meinem Rollator und dann passierte es, ich dachte nicht nach und meine Beine haben versagt. Ich ging in die Knie und schon war alles, was ich für mich aufgebaut hatte wieder weg. Ich hätte heulen können, dass ich einfach nie wieder mich so Bewegen kann wie früher. Und das alles weil ich 2 Wochen auf der intensiv Station lag und keine Muskeln mehr habe. Daher sollte jeder, der sich bewegen kann, glücklich sein. Es kann sich viel zu schnell ändern und von jetzt auf gleich anders laufen. Man wünscht sich immer mehr, immer das was ein anderer hat, doch dabei hat man schon vieles und sollte mit dem Glücklich sein, was man hat.

Moin Moin, ich bin Julia eine echte Kieler Sprotte. Ich lebe mit meiner Familie in der schönen Stadt Kiel. Wir sind unternehmungslustig, Spontan- und Feinschmecker. Mit zur Familie gehören meine 4 Katzen, Mini Maus, Daisy, Columbus und Miss Lili. Seit 2010 bin ich auf meinen Blogs unterwegs die ich mit Liebe, Herz und guten Themen fülle und betreibe. Bei Fragen dürft ihr mich immer anschreiben.

5 Kommentare

  • Fran Hunne

    Ich war entsetzt über das “nie wieder bewegen wie vorher” – und habe mal kurz nachgeschlagen:
    https://www.welt.de/gesundheit/article143301725/Sechs-Wochen-Training-und-die-Muskeln-bleiben-weg.html
    Das waren gesunde Männer, alle, auch die älteren. Und wenn es auch nach 6 Wochen noch nicht wieder gut war, so wurde es doch stetig besser. Bei dir wird es aus mehreren Gründen wesentlich langsamer gehen:
    Du kannst nicht so intensiv trainieren wie diese Männer.
    Du hast ja dazu noch mit anderen Nachwirkungen zu kämpfen.
    Du warst vorher auch schon nicht die Fitteste (bin ich auch nicht, ist kein Vorwurf, nur eine Feststellung).
    Daher – gib dir Zeit und nimm dir Zeit. Gib dir viel Zeit, bis eine Besserung eintritt – und nimm dir viel Zeit für Übungen in der Zwischenzeit. Du hast doch sicher Krankengymnastik verschrieben bekommen, oder? Wenn nicht, wird es Zeit, dass du deinem Arzt klar machst, dass du Muskelaufbautraining brauchst.

  • Iris

    Hallo Julia,
    sich bewegen wollen und es nicht können, das ist echt hart. Aber selbst meine Mutter ist mit 92 Jahren nach einer schlimmen OP, nach der sie über zwei Wochen nur liegen durte Dank Krankengymnastik wieder auf den Beinen. Hat natürlich gedauert, aber es wurde. Somit drücke ich dir fest die Daumen für deinen weiteren Weg.
    LG Iris

  • Mel

    Liebe Julia,

    ich drück dich! Nich aufgeben. Es wird wieder besser, wenn auch nicht so schnell, wie man es gerne hätte.

    Lg Mel

      • Mel

        Das hört man doch gerne. Aber schön, dass ich in jedem Beitrag das gleiche schreibe. Ich hab fast die gleichen Worte und Sätze in deinem neusten Beitrag.

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