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Bring your own Device – Das eigene Handy als Geschäftstelefon?

Smartphone, Tablet, Laptop, Netbook – Business-Hardware ist heute längst nicht mehr auf die unpraktischen, aber sicheren Geräte beschränkt, deren Leistung gerade für die wichtigsten Programme ausreichte. Im Gegenteil, oft handelt es sich um ganz normale Geräte, wie man sie auch Zuhause benutzt. Onlineshops wie eteleon.de bieten mittlerweile Business-Smartphones mit Allnet-Flat-Tarifen zu Preisen an, die sich auch privat rechnen. Wenn man ein solches Gerät dann sein Eigen nennt, kommt bald der Wunsch auf, die eigene Hardware auch im Büro, an der Universität oder bei sonstigen Einrichtungen nutzen zu können.

Die Idee dahinter

“Bring your own Device” bedeutet frei übersetzt aus dem Englischen: “Bring dein eigenes Gerät mit” und erklärt die Idee hinter dem Konzept bereits ganz gut. Anstatt selbst teure Hardware anzuschaffen, können die Mitarbeiter ihre eigenen Geräte für die Arbeit nutzen, sich über das Firmen-Netzwerk anmelden und per WAN-Access (Wide Area Network), Cloud-Computing und Remote-Desktop-Programmen sogar in vielen Fällen von Zuhause auf ihre Daten zugreifen. Der Unternehmer schafft dazu Anreize, bezahlt beispielsweise Smartphone Tarife oder übernimmt Teile des Kaufpreises bei Neuanschaffung. Auch für den Angestellten hat das Prinzip einige Vorteile. Man darf sich die Hardware selbst aussuchen, mit der man arbeitet – schließlich kennt man die eigenen Geräte am besten – und kann sich diese im Regelfall sogar früher oder für günstigere Preise leisten. Auch die “doppelte Ausstattung” entfällt, was das Business-Gepäck deutlich leichter werden lässt. Leider ist BYOD jedoch oft mit Einschränkungen verbunden, die die Euphorie, sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei Unternehmern, leicht verhageln können.

Kritik an der Sicherheit

Gerade für Unternehmer ist “Bring your own Device” ein großes Sicherheitsrisiko, das nur mit strengen Maßnahmen unter Kontrolle gebracht werden kann. Wer Smartphones, Tablets oder Notebooks von außerhalb in das eigene Netzwerk lässt, öffnet Viren, Trojanern und Hijackern Tür und Tor. Auch das Verhalten der Mitarbeiter spielt hier eine Rolle: Surft man in der Freizeit auf dubiosen Webseiten, steigt die Wahrscheinlichkeit, das Gerät unbemerkt mit Viren zu verseuchen. Damit dies nicht passiert, entwickeln die Firmen spezielle Richtlinien, die beispielsweise die Einstellungen betreffen oder installieren Softwarepakete, die sich nicht deaktivieren lassen. Im schlimmsten Fall ist die Hardware im Nachhinein jedoch so “sicher”, das ein gemütliches Surfen zuhause kaum noch möglich ist.

About Julia

Moin Moin, ich bin Julia eine echte Kieler Sprotte. Ich lebe mit meiner Familie in der schönen Stadt Kiel. Wir sind unternehmungslustig, Spontan- und Feinschmecker. Mit zur Familie gehören meine 4 Katzen, Mini Maus, Daisy, Columbus und Miss Lili. Seit 2010 bin ich auf meinen Blogs unterwegs die ich mit Liebe, Herz und guten Themen fülle und betreibe. Bei Fragen dürft ihr mich immer anschreiben.

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